Jahresrad
Seelenpfadreise

Jahresrad

Das Jahresrad – der Jahreskreis

Der Zyklus von Mutter Natur – der Zyklus des Lebens!

Erfahre die tiefere Bedeutung der acht Jahreskreisfeste und wie Du diese in deine persönliche und alltägliche Praxis integrieren kannst. In diesem intensiven Wochenende (im Moment noch eintägig) erhältst Du tiefen Einblick in die spirituellen und energetischen Zyklen des Jahres, welche seit Jahrhunderten von verschiedenen Kulturen gefeiert und gelebt werden. Nimm die Qualitäten jedes Festes mit Geist, Körper und Seele wahr und erfahre wie Du durch Rituale, Meditation und Symbolik diese Energien in deinem Leben nutzen kannst.
 
Warum nicht nur ein Ritual oder eine Zeremonie am Abend?
 
Weil mir meine Erfahrung gezeigt hat, dass doch sehr viele Menschen zu einem Ritual kommen, abgehetzt und leer. Du brauchst Zeit um anzukommen, den Alltag hinter dir zu lassen und Du brauchst Zeit um dich öffnen zu können, für andere Dimensionen.
Deshalb möchte ich dir anbieten, nimm dir Zeit anzukommen, zu spüren und zu fühlen – was gerade ist. Die Zeit rennt und viele Menschen spüren eine Zerrissenheit, eine Niedergeschlagenheit und eine Leere in sich.
Natürlich ist das Wochenende auch für alle anderen gedacht, die einfach tiefer eintauchen möchten, die den Kreis Gleichgesinnter und den Austausch miteinander suchen.

Die acht Jahreskreisfeste

  • Brauchtum, spirituelle Bedeutung & Hintergrundwissen
  • Praktische Rituale und Zeremonien: Rituale die den Kreislauf der Natur ehren und Du tiefer in Verbindung mit dieser Zeitqualität gehen kannst
  • Meditationen um auf Seeleneben tief einzutauchen und ggf. auch an Blockaden zu kommen
  • Innenschau & Reflexion: Tiefe Reflexion über deine persönliche Entwicklung im Jahreszyklus
  • Pflanzendevas der jeweiligen Jahreszeit
  • Märchen & Geschichten
  • Lieder, Tanz & Bewegung
  • Runen & Orakel
  • Göttinnen und Götter
  • Naturwesen & die vier Elemente
  • Speisen & Getränke des Jahresfestes entsprechend, Mibringbuffet
  • Krafttiere
  • Heutige Rituale mit altem Ursprung
  • Astrologie und Zeitqualität
  • Mythologie
  • ein Mix aus Schamanismus, Germanischem und Keltischem
  • Austausch & Erfahrungen
  • Naturbegehung, Ritual in der Natur (nach Möglichkeit)
     

Gemeinsam öffnen wir einen Raum, in dem alles Sein darf, Du sein darfst und dich auch wieder neu spüren und erkennen darfst.

Wir ehren das uralte Wissen der Jahreskreisfeste – die Rhythmen von Sonne, Mond und Erde, die unsere Ahninnen und Ahnen seit Jahrhunderten gefeiert haben. Und wir verweben dieses Wissen mit den Gaben unserer Zeit – moderner Achtsamkeit, Intuition, energetischen Tools und der Sprache unserer Seele.
So entsteht ein kraftvolles Miteinander aus Tradition und Neuzeit, aus Erinnerung und einem kraftvollem Hier und Jetzt.
Die alten Pfade lehren uns, wie wir die Zyklen der Natur ehren können, Übergänge feiern und uns im großen Ganzen verorten. Finde deinem Platz und deine Begabung (Gabe).
Das neue Wissen lädt uns ein, diese Rituale zeitgemäß, authentisch und in unserer eigenen Wahrheit zu gestalten, respektvoll und wertschätzend dem alten Wissen gegenüber.

Ein Ritual ist mehr als nur eine schöne Erfahrung. Rituale sind heilig, Wertschätzung dem Leben gegenüber und eine bewusstere Ausrichtung in ein neues Leben, eine Zermonie ist heilig und erinnert dich an deine Heiligkeit.

Jedes Wochenende bringt Dich tiefer in Verbindung mit dir selbst und dem Zyklus der Natur. Du nimmst das jeweilige Fest mit den drei Ebenen wahr. Der Geist benötigt das Wissen, der Körper integriert dieses Wissen, lebt es, genießt und nimmt mit allen Sinnen wahr und tief auf Seelenebene fühlst Du die Verbundenheit mit der jeweiligen Jahreszeit, deinen Ahnen und mit allem was lebt.
 
Dein Benefit:

  • Eine kraftvolle Auszeit und zugleich eine Neuausrichtung.
  • Die Verbundenheit mit Mutter Natur wieder spüren und die Natur als Spiegel deiner Natürlichkeit zu sehen.
  • Mehr Klarheit und Orientierung für deinen Alltag, weil Du die Zeitqualität nicht nur verstehst, sondern mit ihr schwingen kannst.
  • Wissen leben und nicht nur ansammeln
  • Den Zyklus des Jahres als deine Richtschnur wahrzunehmen

Durch das tiefe Erleben dieser Zeitqualitäten, frei von Druck und Dogmen, ist es dir wieder möglich mehr in den Fluss des Lebens einzutauchen und dich tragen zu lassen.

Die Zeit des Wandels ist jetzt und Du bist ein wichtiger Teil davon – nimm deinen Platz ein!

Der Kreis ist heilig – AHO!

Termine und weitere Informationen folgen – frag gerne nach.

Es handelt sich nicht um einen geschlossenen Kurs, Du entscheidest wann Du teilhaben möchtest und DA bist.

Herzensgrüße Eva-Maria, Linde

Samhain – 31.10.

Das keltische Neujahr, die Zeit des Rückzugs und der Besinnung auf unsere Wurzeln

Samhain markiert den Beginn der dunklen Jahreshälfte. Rückzug, innere Einkehr und die Verbindung zu den Ahnen symbolisieren diese Zeitqualität. So gedenken wir unseren Vorfahren und besinnen uns auf unsere Herkunft. Der Schleier zwischen der sichtbaren und der unsichtbaren Welt ist in dieser Zeit sehr dünn. Der Tod hat eine wichtige Bedeutung und wird dennoch tabuisiert in unserer Gesellschaft. Dieses keltische Fest steht nicht für das Ende, sondern es beginnt ein neuer Zyklus. Wiedergeburt kann nur dank dem Tod stattfinden. Alles ist im Fluss.
Die Natur zeigt uns dieses Sterben und Werden – wir sind diese Natur!

Was darfst Du loslassen um Neues in die Welt zu bringen?
Wie stehst Du zum Tod?
Bist Du bereit Tief in deine Schattenwelt abzutauchen?

Bist Du bereit für die Dunkelheit, die dunkle Jahreszeit & die Dunkelheit in Dir?




Yule – 21.12.

Wintersonnenwende – Yule – Mutternacht,
Wiedergeburt des Lichts.

Die Wintersonnenwende markiert den kürzesten Tag und die längste Nacht des Jahres.

Die große Göttin, Mutter Erde, gebar zur Wintersonnenwende das Lichtkind. Für unsere Vorfahren war das Licht überlebenswichtig. Dieser Wendepunkt wurde sehnsüchtig herbeigesehnt– aus der Dunkelheit ins Licht, die Zeit der Stille, die Hoffnung bringt.
So beginnt mit dem Licht das neue Leben.

Das Jahresrad wird wieder angestoßen, langsam beginnt das Leben sich zu wieder zu regen.

Die Mutter gebiert in der längsten Nacht das Licht und die Zuversicht kehrt zurück.

Was möchte aus mir heraus geboren werden?

Erinnere Dich an dein Licht, welches in Dir wohnt?

Wir feiern das Licht feiern und erkennen die Kraft der Erneuerung und das ewige Spiel von Licht und Dunkelheit.

Die Wintersonnenwende – die Dunkelheit weicht dem Licht und die Tage werden langsam wieder heller und länger.
Ein Zeichen der Hoffnung und Zuversicht

Imbolc – 31.01.

Imbolc – Jahreskreisfest des Lichts und der Erneuerung.
Imbolc markiert den Übergang vom Winter zum Frühling – eine Zeit, in der die Erde erwacht und neues Leben beginnt zu pulsieren. Dieses besondere Fest lädt dich ein, Altes loszulassen, dich von innerem Ballast zu befreien und neue Visionen für dein Jahr zu empfangen.

Tauche ein in die magische Zeit des Neubeginns und spüre die heilende Kraft des Imbolc-Festes.
Erlaube dir, Altes hinter dir zu lassen und mit neuer Klarheit, Vertrauen und Lebensfreude in den Frühling zu gehen.

Deine Zeit für Vision und Neuausrichtung, nicht stürmisch und schnell – sanft, klar und mit einer inneren Ruhe gehst Du in diese lichtbringende Zeit des wiederkehrenden Frühlings.

Ostara – 20.03.

Die Kraft ist erwacht!

Nimm die Kraft, das aufwachende Feuer in dir wahr. Spüre das Leben in dir und um dich herum,sei freudig, feiere und lebe.

Im großen Zyklus des Lebens von Werden und Vergehen ist dieser Tag, ein Tag der Freude, denn es ist der Übergang ins Licht. Die Tage werden länger und die Nächte kürzer

Die Frühlingszeit ist erfüllt von der ungestümen Kraft der Jugend und des Anfangs.

Auch wir werden wieder aktiver, lebendiger und können weiter miteinander & aneinander wachsen.

Die Tag-& Nachtgleiche erinnert uns daran wieder in Balance zu kommen, mit uns und mit dem Leben.

Erwache, Erwach-se und richte DICH auf, der Sonne entgegen!

 

Beltane – 30.04.

Lebenskraft & Lebensfreude

Beltane das keltisches Mai-Fest, welches dem Sieg der Sonne gewidmet ist. Das irische Wort „Beltaine“ bedeutet „helles Feuer“. Ein Fest der Freude und der Fruchtbarkeit, extasisch wird der Sommer begrüßt.
Bekannter bei uns ist wohl die Walpurgisnacht, die Hexen tanzten um das Feuer, sinnlich und leidenschaftlich.
Die Vereinigung männlicher und weiblicher göttlicher Schöpfungskraft, die Kraft der Erde verbindet sich mit der Kraft des Feuers/Sonne.

Auf allen Hügeln werden Feuer entzündet um diese hohe Zeit feiern. Die Vereinigung des Weiblichen und Männlichen in uns und in der Natur.

Beltane war nie ein stilles Fest. Es war wild, lebendig und körperlich.
Und genau darin liegt auch heute noch seine Kraft: Dich wieder mit deiner eigenen Lebendigkeit zu verbinden.




Litha – 20.06.

Das Hohe Fest des Lichts

Mittsommer und der Weg der Sonne über den Himmel symbolisieren seit jeher den Verlauf unseres eigenen Lebens. Sobald die Sonne auf dem Höhepunkt ihrer Kraft steht, beginnt gleichzeitig auch ihr Niedergang.

Die Natur lehrt uns, diesen ganz natürlichen und unabänderlichen Prozess anzuerkennen und sich ihm hinzugeben. Litha sollte unser Bewusstsein dafür öffnen, vollständig im Moment zu leben und das Leben so zu akzeptieren, wie es ist. Wir genießen das Hier & Jetzt und dieses sollten wir ganz bewusst täglich tun.

Der längste Tag des Jahres, die Sonne steht an ihrem höchsten Punkt, die Natur strotzt vor Kraft, Blüte und Fülle. Ein Fest der Freude, des Wachstums und des Miteinanders.

Es heißt, Litha war ein Tag der Liebenden, da er die meisten Sonnenstunden bietet und man so länger zusammen den Tag genießen kann.

Das Fest erinnert uns an das Gleichgewicht von Licht und Schatten – das Gleichgewicht in uns.

Lughnasadh – 31.07.

Lughnasadh ist eines der vier großen gälischen/keltischen Feuerfeste und fällt zwischen der Sommersonnenwende und der Herbst-Tagundnachtgleiche. Traditionell wird Lammas am 1. August gefeiert und markiert den Beginn der Erntezeit, das Schnitterfest.

Lughnasadh hat alte keltische Ursprünge und wird mit dem Gott Lugh, einem Krieger und Meister vieler Künste, in Verbindung gebracht. Es wird für die erste Ernte gedankt und die Fülle anerkannt.

Mabon – 20.09.

Erntedank & Herbst -Tag- und Nachtgleiche

Der September bringt den Herbst mit, Mabon das Jahreskreisfest der Ernte und des Dankes. Langsam bereitet sich die Natur auf Rückzug vor, die Tage werden kürzen und die Nächte werden schon etwas frischer. Die Fülle verabschiedet sich, die Blumenpracht wird weniger.
Die Herbst-Tag- und Nachtgleiche, der Schatten und das Licht tanzen zusammen und bringen sich ins Gleichgewicht. So darfst auch Du dich selbst Gleichgewicht bringen.
Die männlichen Aspekte und die weiblichen Qualitäten, die Aktivität und die Passivität.

Eine Zeitqualität der Zufriedenheit und der Dankbarkeit.

An Mabon wird innegehalten und darüber reflektiert, was im vergangenen Jahr geschehen ist, um sich für das kommende Jahr neu vorzubereiten.

Dankbar blicken wir zurück und erkennen welche unserer Samen wirklich reiche Ernte gebracht haben und dankbar erkennen wir an, was gewachsen ist und geerntet werden darf.
Eine Zeit die uns befriedet, denn jetzt gibt es im Moment nicht viel zu tun, wir dürfen ehrfürchtig, stolz und demütig ernten, was Mutter Natur uns schenkt.

Wir besinnen uns langsam wieder auf unser Inneres und auf unsere Wurzeln und bringen schon mal das Eine oder Andere zum Abschluß.

Runen

Futhark

Oft werden die Runen mit dem Alphabet verglichen, dieser Ansatz ist zwar nachvollziehbar, da die einzelnen Runen unseren Buchstaben zugeordnet werden können. Dennoch ist dieser Vergleich für mich nicht stimmig, denn Runen sind weitaus mehr Schriftzeichen, die der Kommunikation dienen können.

Runen tragen ein spirituelles Geheimnis in sich, welches nicht einfach erforscht werden kann. Vielmehr geht es um eine Rückerinnerung an die Quelle uralter Weisheit, um Weisagungs- und Heilkräfte, welche einen neuen Zugang zur Selbsterfahrung und Erkenntnisse über das eigene Leben mit sich bringen.

Runen bedeutet soviel wie „flüstern“, diese magische Zeichen flüstern dir in der Stille Botschaften & Hinweise zu.

Es sind mehrere Futharks bekannt, das wohl bekannteste ist das“ältere Futharks“, mit seinen 24 Schriftzeichen wir es auch das „germanische Futhark„genannt.
Die Bezeichnung der jeweiligen Rune, erzählt ihre eigene Geschichte, z.B von Pflanzen und Tieren und den vier Elementen. So steht jede Rune für bestimmte Qualitäten im Außen und im Innenleben, sowie für Prozesse und Zyklen des Lebens.

So ist es ratsam die Bedeutung der Runen nicht mit dem Verstand ergründen zu wollen, sondern zu beobachten, die Metapher zu entschlüsseln und auf das Leben und die jeweilige Situation zu übertragen.

Die wahre Magie der Runen liegt im Verborgenen und ist mit dem Auge allein meist nicht zu erkennen – Runen begleiten Dich und du lernst sie besser kennen, wenn du ihnen offen und neutral begegnest, dann ist es gut möglich , dass du ähnlich wie aus der Vogelperspektive, die Zusammenhänge leichter verstehst und annehmen kannst.

Runen dienen deinem Inneren und äußerem Wachstum und unterstützen deine Selbstentfaltung.

So wird auch diese Rubrik hier noch wachsen, sich entfalten und uns dem Geheimnis der Runen näherbringen.

Die 24 Runen
des älteren Futhark
und ihre Bedeutung

1. Ætt – Freyas Ætt – Der Weg der Schöpfung

f

Fehu

u

Uruz

x

Thurisaz

A

Ansuz

r

Raidho

k

Kenaz

g

Gebo

v

Wunjo

2. Ætt – Hagalaz Ætt – Veränderung & Evolution

h

Hagalaz

n

Naudhiz

i

Isa

j

Jera

y

Eihwaz

p

Perdhro

z

Algiz

s

Sowilo

3. Ætt – Tyrs Ætt

t

Teiwaz

b

Berkana

e

Ehwaz

m

Mannaz

l

Laguz

q

Ingwaz

d

Dagaz

o

Othala

Wyrd 

Leerrune – Odinsrune – Alles ist möglich

Rauhnächte

die besondere Zeit des Jahres

Wenn der Nebel der herbstlichen Zeit sich verzogen hat und der Winter Einzug hält, ist es nicht mehr weit zu den heiligen Nächten.

Die Nächte werden zunehmend länger und die Dunkelheit hält Einzug, die Natur zieht sich zurück. Eis und Schnee, die kalte Begleiter des Winters, bedecken die Erde und die Menschen ziehen sich vermehrt zurück in ihre Behausungen.

Heute ist dies nicht besonders mehr, es ist schon Routine. Früher war es nicht selbstverständlich, dass Menschen ein Dach über den Kopf hatten, so waren sie der Rauhheit dieser kalten Jahreszeit ausgeliefert.

Alle Geräte wurden nach und nach in den Schuppen gebracht, so war man gerüstet für die harte und kalte Zeit und die gefürchtete „Wilde Jagd“.
Das war zur früheren Zeit alles normal, heute nennt man diese Zeit “ die Sperrnächte“.

Naja, da wir den Zugang zu dem alten Wissen verloren haben, dürfen wir uns jetzt mühsam alles zusammen suchen und zusammenbringen wie bei einem Puzzle.
Der Schleier lichtet sich und wir dürfen und können mit der Anderswelt gut in Kontakt treten, dies ist die Magie der Rauhnächte.
Wir dürfen Botschaften und Unterstützung aus der geistigen Welt erhalten, Hinweise für unser neues Jahr, dem wir entgegenschreiten.

In dieser Zeit zwischen den Jahren dürfen wir reflektieren, loslassen, bereinigen, klären und Neues auf den Weg brt. Du darfst dein Leben anschauen aus einer anderen Perspektive und Du kannst erkennen, was wirklich zu Dir gehört.

Das ist das Geschenk der Rauhnächte, deine Wahrheit erkennen, deine Weisheit in dir entdecken und auf dein Herz vertrauen. Dein Herz hat einen Plan, vertraue.