Die Feste im Jahreskreis

In den letzten Jahren ist eine Rückerinnerung erkennbar, die vergessenen Traditionen um den Jahreskreis herum sind wieder am erwachen und kehren in das Bewusstsein der Menschen zurück.

Wir gehen in Verbindung mit Mutter Natur durch das Jahr und feiern 4 Mondfeste und 4 Sonnenfeste, eine Erinnerung an unseren eigenen Lebenszyklus und eine Wertschätzung des Lebens.

Viele Bräuche wurden durch das Keltentum zu uns gebracht und bis in die Jungzeit z.B. in Irland wietergelebt.

Samhain

Mit dem Fest Samhain am 31. Oktober beginnt im Keltischem das Neujahr. Die Säfte und Kräfte der Natur ziehen sich endgültig zurück in die Erde, die Dunkelheit hält Einzug und wir Gedenken unserer Wurzeln, unserer Herkunft.

Eine Einladung sich der eigenen Dunkelheit zu nähern und sich nach innen zurückzuhiehen.

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Yulfest

Das Licht wird neu geboren und siegt über die Dunkelheit. Yul – das Fest der Geburt des Lichts und der Wintersonnwende.

Am 21./22. Dezember zeigt sich der kürzste Tag und die längste Nacht. Diese lädt uns ein, noch einmal bewusst innezuhalten und einzutauchen in die Tiefen dieser dunklen Jahreszeit, bevor wir dann das neugeborene Licht begrüßen.

Diese Zeit um Yul läutet auch die Schwellenzeit der Rauhnächte ein.

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Imbolc

Am 1./2. Februar feiern wir Imbolc, es liegt genau zwischen den beiden Festen Yul im Dezember und Ostara im März. Die Tage werden langsam länger und der lange Winter nähert sich seinem Ende, erste wärmende Sonnenstrahlen dringen durch die kargen Äste der Bäume, das Leben kehrt zurück.

Es ist die Zeit, in der die jungen Lämmer geboren werden und die Mutterschafe geben ihre erste Milch. (i mbolc, gälisch), was so viel wie “im Bauch” bedeutet und sich auf die Mutterschafe bezieht. Deshalb ist Imbolc auch ein Fruchtbarkeitsfest. Das Neue kommt, das Reine (Licht) vertreibt die Dunkelheit. Mutter Erde trägt die Samen und Keime für den nahenden Frühling in sich.

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Ostara

Ostara wird makiert durch die Frühjahrs Tag- und Nachtgleiche und kündigt den Frühlinsbeginn ab. Das Licht und der Schatten sind in Balance und der Tag ist gleichlang wie die Nacht. Die Natur ist erwacht, sprießt und es blüht hier und da.

Das Fest der Fruchtbarkeit und des erwachenden Lebens. Die strotzende Kraft ist auch in uns und unserem Leben spürbar. Tatendrang, die Lust auf Natur und der innere Antrieb lassen uns oft schnell wieder erschöpfen.

 

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Beltane

Die Zeit der Walburgisnacht, am 30. April auf den 1. Mai, wird oft sehl polternd, extasisch und freudvoll gefeiert. Die Symbolik des Maibaum spricht für Sich, das Männliche vereinigt sich mit dem Weiblichen. Wir spüren die Lebenslust, die Lebensfreude und sind eingeladen diese Zeitqualität ausgiebeig zu feieren.

Vielerorts sind noch Anteile des alten Festes erhalten, z.B. die Feuer die entzündet werden, die Streiche in der Walburgisnacht und das Aufstellen der Maibäume.

Wir begrüßen die schier explodierente Natur um uns herum.

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Litha

Das Fest rund um die Sommersonnwende, das Fest der Sonne und der Fülle.

Die sonne hat ihren Höhepunkt erreicht und der Tag der Sonnwende, 21. Juni ist der längste Tag im Jahr. Die Nächte sind kurz und lau und laden ein lange draußen in der Natur zu verweilen.

Alles in der Natur feiert diese hohe Zeit und leuchtet in den buntesten Farben. Das Leben begrüßt uns mit seiner Fülle, wir sind eingeladen die Freude und die Fülle in uns zu feiern.

Uberall werden Sonnwendfeuer entzündet, gefeiert und getanzt. Das Leben ist in seiner vollen Kraft und das kalendarische Halbjahr ist erreicht.

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Lughnasadh

Lammas – das Fest der ersten Ernte, des ersten Schnittes. Um den 1. August herum wird das erste Getreide geschnitten, goldgelb scheint die Natur und das reife Korn ist bereit für die Ernte. Ein erstes Eerntefest, dass den nahenden Herbst ankündigt. Lughnasad der Sonnengott, die Sonne, das Licht wird verehrt und gefeiert und markiert zugleich den Beginn des Rückzugs der Sonnenenergie.
Die Pflanzen bilden nun keine neuen Blätter oder Blüten mehr, sondern lenken all ihre Kraft in die Reifung der Früchte und Samen für das kommende Jahr.

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Mabon

Der Herbst lässt grüßen und schenkt uns den Altweibersommer

Das herbstliche Farbenspiel in der Natur zeigt uns, dass die Energie des Sommers zu Ende geht. Die Bauern bereiten ihre Felder auf den Winter vor und allmählich werden auch ihre Maschinen stiller und bleiben stehen. Die Zeit der zweiten Ernte und der Dankbarkeit. Nun wird geerntet, was im Frühjahr gesät wurde und sich innerlich auf den Rückzug vorbereitet.

Mabon, die Zeit des Erntedank am 20./21. September ist zugleich die Herbst Tag- und Nachtgleiche. Ab Mabon werden die Tage sichtbar kürzer, kühler und die Dunkelheit hält wieder mehr und mehr Einzug.

Ein Grund noch einmal ausgiebig zu feiern, die Herbstsonne zu genießen und dankbar zu sein für da zu neige gehende Jahr.

 

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