Die Feste im Jahreskreis
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Yulfest
Zwischen Samhain und Yule befinden wir uns in der dunkelsten Phase des Jahreszyklus auf der Nordhalbkugel. Die Tage werden kürzer, die Natur zieht sich zurück und das triste Grau hält Einzug. Es scheint so, als hält die Zeit an und das Leben wird immer stiller.
Ja okay, so war es früher. Heute stresst das eher viele Menschen und viele flüchten in den Süden, zumindest weg von sich. Es ist nahezu lästig, dabei ist diese Jahreszeit für uns so wichtig. Wir sind nicht von der Natur getrennt, wir sind eins mit ihr, wir sind Natur.
Die wichtigsten Lebensvorgänge geschehen in aller Stille. Lautlos und still setzt eine Blüte Frucht an, still wachsen die Bäume des Waldes, still reift das Korn auf dem Felde, still und ohne Getöse folgt der Tag auf die Nacht, der Frühling auf den Winter. Ernst Schmitt
Imbolc
Das Jahreskreisfest Imbolc liegt genau zwischen den beiden Festen Jul im Dezember und Ostara im März. Die Tage werden langsam länger und der lange Winter nähert sich seinem Ende, erste wärmende Sonnenstrahlen dringen durch die kargen Äste der Bäume, das Leben kehrt zurück.
Es ist die Zeit, in der die jungen Lämmer geboren werden und die Mutterschafe geben ihre erste Milch. (i mbolc, gälisch), was so viel wie “im Bauch” bedeutet und sich auf die Mutterschafe bezieht. Deshalb ist Imbolc auch ein Fruchtbarkeitsfest. Das Neue kommt, das Reine (Licht) vertreibt die Dunkelheit. Mutter Erde trägt die Samen und Keime für den nahenden Frühling in sich. Die Göttin der Fruchtbarkeit wacht über die Geburt, die Gebärende und das zu Gebärende (das niederkommende Leben, Licht).
Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen. Leo Tolstoi
Mabon
Der Herbst lässt grüßen und schenkt uns den Altweibersommer
Der September ist einer meiner Lieblingsmonate, der Sommer neigt sich nun allmählich seinem Ende. Der Herbst naht, das merken wir jetzt vor allem daran, dass es Abends schnell abkühlt und uns der neue Tag oft mit Nebelschwaden begrüßt.
Ich liebe das herbstliche Farbenspiel in der Natur. Zu sehen, wie sich die Blätter langsam verfärben und zu spüren, dass die Energie des Sommers zu Ende geht und während in den Weinbergen die Traubenlese startet, beginnt beim Rotwild die Brunftzeit und die Vögel machen sich bereit für ihre große Reise in den Süden. Nur noch wenige gelbe Stoppelfelder sind zu sehen und eine gewisse Ruhe kehrt auf den Feldern ein. Die Bauern bereiten ihre Felder auf den Winter vor und allmählich werden auch ihre Maschinen stiller und bleiben stehen.
So langsam schwindet die Leichtigkeit, die Ausgelassenheit des Sommers und die dunkle Jahreszeit rückt stetig vor und hält Einzug in unser Leben. Es zieht mich nach Innen, in die Geborgenheit der Stube und in meinen inneren Raum. Ich bereite mich und meine Wohnstätte auf den „Rückzug“ vor. Weniger Aktivität, mehr zuhause sein, bei sich sein – bei mir sein!
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